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Familien-Resilienz - FAMILIEN IN KLEINEN UND GROSSEN KRISEN STÄRKEN

Bestimmte Lebensereignisse oder Lebensabschnitte können eine Familie aus der Bahn werfen, zum Beispiel Krankheit, Arbeitslosigkeit, Trennung, aber auch die Geburt eines Kindes oder das Älterwerden.
Solche Krisen können besser durchgestanden und überwunden werden, wenn die Familie gute  Selbstheilungskräfte“ besitzt oder anders
ausgedrückt „resilient“ ist. Resiliente Familien dürfen darauf vertrauen, dass Krisen gemeinsam durchlebt werden, ohne dass es zu Brüchen oder negativen Folgeerscheinungen kommt. Es ist möglich, diejenigen Faktoren gezielt zu stärken, die eine Familie befähigen, Krisen zu meistern und den Zusammenhalt zu stärken.

 

Ein Interview mit Monika Reetz, Elterncoaching


SzenenWechsel: Was genau versteht man unter dem Begriff Resilienz?


Monika Reetz: Resilienz bezeichnet die psychische Widerstandkraft von Menschen, Krisen zu überwinden
oder sogar gestärkt aus ihnen hervorzugehen. Schaut man sich die Resilienz einer Familie an, richtet sich der
Blick auf das ganze System Familie, genauso aber auch auf jedes einzelne Mitglied der Familie. Denn alle Familienmitglieder sind unterschiedlich resilient und das wiederum bedingt die Widerstandskraft der ganzen
Familie. Resiliente Familien gleichen einzelne Schwächen aus und fangen sich untereinander auf.


Was zeichnet denn resiliente Familien aus?


Resiliente Familien leben gemeinsame Werte, kommunizieren offen miteinander, halten zusammen und verbringen Zeit miteinander. Sie leben gegenseitige Wertschätzung und sind miteinander empathisch. Auch Achtsamkeit spielt hier eine Rolle. Das hat man in vielen Studien so beobachtet. Diese Familien nutzen ihre inneren Kraftquellen besonders gut, um schwierige Phasen zu überstehen. Betrachten wir die Resilienz der einzelnen Familienmitglieder, sind Eigenschaften wie Optimismus, persönliche Lösungsorientierung, Akzeptanz unveränderbarer Faktoren oder auch persönliche Vernetzung wichtig. Es tut der Familie gut, wenn ihre Mitglieder Probleme konstruktiv lösen, mit Stress umgehen und gemeinsame Ziele entwickeln können.

 

Wie können Eltern die Resilienz ihrer Kinder stärken?


Kinder profitieren davon, wenn in der Familie die resilienten Faktoren gut ausgebildet sind. Dann ist es für
sie leichter, Konflikte auszuhalten und zu handeln. Kinder sollen sich in ihrer Familie gut aufgehoben und angenommen fühlen, auch mit ihren Schwächen. Ein Beispiel: Ein Kind bekommt eine richtig schlechte Note in Englisch zurück. Anstatt nun mit Enttäuschung, Druck und verstärktem Vokabeltraining zu reagieren, wäre es gut, erst einmal inne zu halten und dem Kind mit Empathie zu begegnen. Bei einem gemeinsamen Tee oder einer heißen Schokolade könnte dann überlegt werden, welche Gründe möglicherweise zur schlechten Note geführt haben, welche Strategien es nun gibt, um Ähnliches zu vermeiden. Wenn Kinder erleben, dass sie auch im „Scheitern“ wertgeschätzt werden, dass die Familie zusammenhält und gemeinsam an einer Lösung gearbeitet wird, dann wirkt sich dies sehr positiv auf ihre Resilienz aus.

 

Was hilft Eltern, sich in Wertschätzung zu üben?


Ich empfehle den Eltern einen Blick durch die „goldene Brille“. Was kann mein Kind gut? Welche besonderen
Talente hat es? Was ist liebenswert? Was läuft gut? Wofür bin ich dankbar? Das Zimmer ist zwar immer
noch nicht aufgeräumt, aber dafür hat sich mein Kind bei mir für sein Lieblingsessen bedankt. Wenn wir uns diese Sichtweise im Alltag erhalten, dann können wir entspannter mit schwierigen Situationen umgehen. Es gelingt uns besser, die Dinge in Relation zu sehen. Das üben wir in meinem Workshop hier im SzenenWechsel. Das Schöne ist: die Kinder spüren unsere Wertschätzung sofort!


Was erwartet Eltern, die sich darüber hinaus von Ihnen individuell beraten lassen wollen?


Zu mir kommen Eltern, die in irgendeiner Form ein „Problem“ mit ihrem Kind haben. In meinen Coachings
begebe ich mich mit den Eltern in Vogelperspektive. Wir betrachten die Dinge mit einer gewissen Distanz. Oft tut sich bereits etwas, indem wir die Perspektive wechseln. Der Blick weitet sich fürs Wesentliche. Wir können festgefahrene Strukturen aufbrechen und gute Lösungen finden. Und obwohl das Kind ja im Regelfall nicht weiß, dass die Eltern bei mir waren, kommt allein durch das Gespräch schon Bewegung in die Sache.
Vielen Dank für das Interview, liebe Frau Reetz!


Wir sind gespannt auf Ihren Workshop:

Die goldene Brille – ein wertschätzender Blick auf , mein Kind, Mi, 18.03.2020, 20 Uhr

Nähere Infos unter "Familie und Kinder"

Kurzbiografie:

Monika Reetz ist erfahrene Grundschulpädagogin, Mutter und Coach. In ihrem Schulalltag bemerkte sie, dass der Blick aufs „ganze Kind“ und seine Familie viele Probleme lösen kann. Sie wünschte sich oft, Kinder und
Familien intensiver unterstützen zu können. Heute ist sie deshalb als Elterncoach tätig. Sie berät Eltern in schwierigen Situationen und stärkt sie in ihrer Rolle, wertschätzend und auf Augenhöhe.
Das Thema Familienresilienz liegt ihr besonders am Herzen.

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Unser CaféSzene - nachhaltig, regional und lecker am 30.8. ein voller Erfolg

Am Freitag, 30.8.19 fand in unserem Garten unser erstes Café statt: CaféSzene - nachhaltig, regional und lecker. Über 60 Gäste kamen bei strahlendem Sonnenschein und haben sich Kaffee und Kuchen schmecken lassen und die Kinder genossen den großzügigen Garten zum Toben.

Die Idee des Cafés entstand nach der Auszeichnung als Umweltheld von hr3 im Februar 2019.

Bei unserem „nachhaltigen“ Kaffeeklatsch ist (fast) kein Müll angefallen. Kaffee und Kuchen wurden aus biologischen Lebensmitteln angeboten, die möglichst aus regionalem Anbau stammten. Dafür sind wir zum Unverpackt Laden nach Darmstadt geradelt, um die Zutaten für die Kuchen nachhaltig und ohne Verpackungsmüll einzukaufen. Der Bio-Fairtrade-Kaffee kam aus Wackers Kaffee Geschäft aus Frankfurt, die auch Kaffeesäcke zum Sackhüpfen für die Kinder mitgeliefert haben. 

Der vereinseigene Spielplatz wurde an diesem Nachmittag um ein "Spinnennetz" erweitert, auf dem die Kinder klettern konnten.

Alles in allem ein gelungener Nachmittag, der auf alle Fälle nochmal wiederholt werden soll.

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Das Alte Forstamt in Jugenheim - früher und heute

Was hat sich in den letzten 10 Jahren bei uns verändert? Wir finden: ziemlich viel 😉
Bilder sprechen mehr als 1000 Worte 😍
Viel Spaß bei einer Reise in die Vergangenheit...und dem Vergleich zu heute 😀
- Altes Forstamt - Ansicht damals und heute
- Innenhof mit Remise: vor dem Bodenbelag und heute
- Garten mit zugewachsenen Wegen und heute "Rennstrecke für Bobbycars"
- Flur damals noch mit Durchgang bis in heutige Diakoniestation und heute
- Empore und Kindergruppenraum während dem Umzug und liebevoll eingerichtet und gestaltet heute 💗

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Pfungstädter LiRiDaDi Stiftung unterstützt Drop-In-Projekt in Seeheim – weitere Unterstützer zur Sicherung des Angebots gesucht

Die in Pfungstadt ansässige LiRiDaDi Stiftung überreichte dem Frauen- und Familienzentrum Szenenwechsel e.V. in Seeheim-Jugenheim im Mai 2019 eine Spende in Höhe von 500 Euro für das „Drop-In(klusive)“, unser offenes Treffen für Eltern mit Säuglingen und Kleinkindern im Alter von 0-3 Jahren. Die Treffen finden jeden Donnerstag von 10-12 Uhr im Pfarrer-Reith-Haus in Seeheim statt, dem Gemeindehaus der evangelischen Kirche Seeheim-Malchen. Die Treffen sind kostenfrei, werden fachlich begleitet und bieten Austausch mit anderen Familien, ein gemeinsames Frühstück, Anregungen für Spiele, Bewegung und Sprachförderung sowie Unterstützung zu Erziehungsfragen. 
Ende 2019 läuft die finanzielle Förderung durch die Karl Kübel Stiftung und das Land Hessen aus. SzenenWechsel möchte das Drop In(klusive) darüber hinaus weiterführen. Für die Familien, die regelmäßig die Treffen in Seeheim besuchen, ist es eine wichtige Anlaufstelle. Daher sind wir auf der Suche nach Spendern und Sponsoren, die den jährlichen benötigten Betrag in Höhe von 7500,- Euro mit finanzieren.

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SzenenWechsel – Frauen- und Familienzentrum e. V.

Hauptstraße 15

64342 Seeheim-Jugenheim 

Tel. : 0 62 57 / 8 66 33

Fax: 0 62 57 / 503 80 89

E-Mail: office@szenenwechsel-online.de

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